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Routenplaner
| Über 280 Athleten bei der Deutschen Meisterschaft im Kanu-Marathon |
| Deutsche Meisterschaft |
| Montag, den 17. Mai 2010 um 10:36 Uhr |
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![]() Kurz vor Meldeschluss hatte sich zwar die Teilnehmerzahl auf über 280 Athleten aus 56 Vereinen/ Renngemeinschaften erhöht, dennoch waren einige der Rennen bei den Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathonrennsport am 15. und 16. Mai auf dem Brandenburger Beetzsee nicht mit der erforderlichen Anzahl von Athleten besetzt, um entsprechend den Wettkampf- bestimmungen einen Meistertitel erringen zu können. Das konnte jedoch ebenso wenig wie der Dauerregen und die relativ niedrigen Temperaturen des ersten Wettkampftages die Stimmung und die Einsatzfreude der Sportlerinnen und Sportler aller Altersklasse beeinflussen, die auf dem Wasser und beim Überwinden der Portagen um eine bestmögliche Platzierung kämpften. ![]()
Insgesamt konnten sich 14 Vereine mit Meistertiteln schmücken. Wenngleich der Landes-Kanu-Verband (LKV) Nordrhein-Westfalen mit 11 Vereinen und 42 Aktiven, neben dem LKV Brandenburg (vier Vereine, 45 Aktive) und dem LKV Berlin (acht Vereine, 35 Aktive) am zahlreichsten vertreten war, konnte der LKV Hessen (fünf Vereine, 30 Aktive) im Verlaufe der beiden Meisterschaftstage die meisten Erfolge für sich verbuchen.
![]() Allein 6 DM-Titel und sieben weitere Medaillen gewannen gemeinsam ECST 2000 Raunhein und das Kanuteam Hessen. Aber auch der SC Magdeburg vom LKV Sachsen Anhalt sahnte mit drei Titelgewinnen und zwei zusätzlichen Medaillen kräftig ab. Zwei DM-Titel gewann der KV Brandenburger Adler. An beiden Titeln (K1 und K2) war der 14-jährige Eric Lieseke beteiligt. Eine Doppelmeisterin stellte ebenfalls das Kanuteam Hessen mit Carolin Dürr im K1 und K2 bei den Schülerinnen A.
Der vom Regattateam Brandenburg Beetzsee gewährleistete reibungslose Verlauf der Deutschen Meisterschaften im Kanu-Marathonrennsport lässt darauf hoffen, auch im Juli mit dem Weltcup eine hochkarätige internationale Kanu-Marathon-Veranstaltung erleben zu können, die sich hinter der vor zwei Jahren an gleicher Stelle durchgeführten und hoch gelobten Weltcuppremiere nicht zu verstecken braucht.
Autor: Günter Welke |



