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Dienstag, 27. Juli 2010 from web
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Routenplaner
| Weltcup Kanu-Marathon 2010 das war der erste Tag |
| Kanumarathon - World Cup |
| Samstag, den 24. Juli 2010 um 19:32 Uhr |
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Mit kurzen Begrüßungsansprachen durch den stellvertretenden Oberbürgermeister der Gastgeberstadt, Steffen Scheller, den Präsidenten des Deutschen Kanu-Verbandes Thomas Konietzko und den Verantwortlichen für Kanu-Marathon der Internationalen Kanu-Förderation (ICF), Björn Kronberg, wurde der zweite Weltcup 2010 im Kanu-Marathonrennsport am Abend des 23.07. auf der Regattastrecke Beetzsee feierlich eröffnet.
Den Organisatoren und ca. 50 Helfern des Regattateams Brandenburg Beetzsee e.V. wurde ebenso der Dank für die gute Vorbereitung dieser internationalen Veranstaltung ausgesprochen wie dem unterstützenden Landessportbund und der Stadt Brandenburg. Den knapp 130 Aktiven, die auf dem Beetzsee in 113 Einer- und Zweierbooten das letzte internationale Kräfteamessen der Leistungsklasse und Junioren vor den im September in Banyoles/ Spanien stattfindenden Weltmeisterschaften im Kanu-Marathon bestritten, wurde von den Offiziellen viel Erfolg unter besten Wettkampfbedingungen gewünscht.
Am ersten Wettkampftag konnten aber weder Lucia Ribera Garcia mit 11:32 Minuten Rückstand auf die Erstplatzierte und damit Rang 6 noch Juan Rodriguez Martin mit Platz 7 und 13.49 Minuten hinter dem Sieger, die Erwartungen ihres Trainers erfüllen. Vielmehr stellten das deutsche Team mit drei Goldmedaillen und die französische Mannschaft mit einer Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen unter Beweis, dass Juan Charlos Martinez zumindest mit seiner Einschätzung bezüglich der sportlichen Konkurrenten richtig lag.
Die unumstritten souveränste Leistung, nicht nur des deutschen Teams, vollbrachte jedoch Canadierfahrer Matthias Ebhardt. Von Beginn an in Führung liegend baute er im C1 seinen Vorsprung auf den Silbermedaillengewinner Mathieu Beugnet (Frankreich) auf 02:03 Minuten im Ziel aus. Der Pole Mateusz Kaminski überquerte als Dritter sogar erst 05:11 Minuten später die Ziellinie. Der Neubrandenburger Kajakfahrer Sebastian Lindner wurde dagegen für seine kämpferische Leistung über die 30,1 Kilometer nicht belohnt. Bis zur letzten Portage paddelte er stets in einer sechs Mann starken Spitzengruppe und fuhr anfangs der Schlussrunde sogar einen kleinen Vorsprung gegenüber seinen Konkurrenten heraus. Auf der Zielgeraden reichte es allerdings trotz großartigen Einsatzes mit sechs Sekunden Abstand auf den siegenden Benjamin Brown (Großbritannien) leider nur zum undankbaren fünften Platz.
Die weitere Medaillenverteilung am ersten Wettkampftag sah die polnische Mannschaft auf Rang drei (je eine Gold-, Silber- und Bronzemedaille) vor Großbritannien (1/ 0/ 0), Tschechien (0/ 1/ 1), Ungarn (0/ 1/ 0) sowie Italien und Finnland (je 0/ 0/ 1).
Autor: Günter Welke |



