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ICF verstärkt Kampf gegen Doping

Kategorie: International
Erstellt am Samstag, 30. Juli 2011

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Brandenburg an der Havel, 30. Juli 2011. Die Internationale Kanu-Föderation (ICF) verstärkt ihren Kampf gegen Doping: Bei der Junioren-WM 2011 ist erstmals der Nachweis über das Absolvieren einer Dopingpräventionsschulung Pflicht. Dopingkontrollen gehören bei den Junioren-Titelkämpfen schon seit vielen Jahren zur Routine.

 

Die Schulung wird mit einem neuartigen Online-Lerntool durchgeführt, das die ICF seit den letzten Junioren-Weltmeisterschaften im Kanu-Rennsport 2009 in Moskau anbietet. Hengameh Ahadpour, Anti-Doping Beauftragte des ICF, erläuterte, dass das Programm über die Website „icf.realwinner.org“ seit einigen Monaten öffentlich zugänglich ist und nach kurzer Eingabe der persönlichen Daten sofort gestartet werden kann. Im Online-Magazin und in Newslettern hat die ICF seitdem immer wieder auf das Tool hingewiesen.

 

Neun kurze Module von jeweils 5-10 Minuten Dauer müssen dabei von den Sportlern online durchlaufen werden. Dabei werden sie u.a. über die gesundheitlichen Gefahren des Dopings und ihre Rechte und Pflichten bei den Dopingkontrollen aufgeklärt. Die einzelnen Lernblöcke müssen nicht auf ein Mal absolviert werden, das persönliche Login und eine Speicherung der Zwischenergebnisse machen die Nutzung komfortabel. Nach erfolgreichem Abschluss der neun Lektionen wird vom System ein Zertifikat ausgestellt. Das Programm wird bisher in sieben Sprachversionen angeboten, zwei weitere wurden auf Anfrage noch extra erstellt. Auch Teamassistenten und Betreuer sollen damit erreicht werden.

 

„In den anderen Disziplinen wie Slalom haben wir das noch nicht eingeführt“, so Ahadpour. Durch das interaktive Lernen mit Videoformaten und Frage-/Antwort-Situationen soll intensives Verständnis gefördert werden. Dabei geht es auch um Details wie Testverfahren oder Ausnahmeregelungen bei nötiger Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. bei akuten Erkältungskrankheiten. Bei solch „leichteren“ Verstößen kann es bereits Wettkampfsperren von mindestens sechs Monaten für die Sportler geben, bei schwereren Verstößen Sperren von bis zu 2 Jahren. „Nach wie vor ist Doping im Kanusport aber glücklicherweise recht selten“, so Ahadpour.

Ahadpour und ihr Team haben während der aktuell stattfindenden Junioren-Weltmeisterschaften in Brandenburg eine Reihe von jungen Sportlerinnen und Sportlern zum neuen Tool befragt. Alle hatten es bereits durchlaufen, die meisten gaben an, eine Menge dazugelernt zu haben. Das interaktive Lernen sprach die Jugendlichen hierbei besonders an. Für die gute Annahme des Lernprogramms sprechen auch die Zahlen auf der Homepage: Über 900 Nutzer waren bereits zu Beginn der JWM registriert.

 

Am „Anti-Doping“-Stand im Athletenbereich auf der JWM Brandenburg bietet die ICF zusätzlich auf zwei Laptops ein kleines Quiz namens „Play true“ für die Sportler an, das aus zehn Fragen besteht und damit schnell durchlaufen werden kann. Hier kann man sein Wissen noch einmal im Schnellverfahren selbst testen. Das Angebot wird bisher offenbar gut angenommen, ständig drängen sich junge Leute um die beiden Laptops.

 

 

Quelle: JWM 2011 Pressestelle

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