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Kanu-Rennsport

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Zwei Stahlwerker in vorderer Front der Vorbereitung der Kanu-EM

Kategorie: International
Erstellt am Mittwoch, 01. April 2009

Noch drei Monate verbleiben den Organisatoren der Europameisterschaften Kanu-Rennsport 2009 in Brandenburg an der Havel, um die Vorbereitungen zu den ersten kontinentalen Kanu-Meisterschaften in der Havelstadt abzuschließen. Für viele sicherlich kaum zu begreifen, dass die gesamte Vorbereitung und Sicherstellung dieser kanusportlichen Großveranstaltung in den Händen ehrenamtlich tätiger Enthusiasten liegt. An vorderer Front stehen dabei zwei im Brandenburger Elektrostahlwerk als Schlosser und im Ofenbau beschäftigte Sportfreunde.

 

Der ebenfalls ehrenamtlich arbeitende Präsident des Landes-Kanu-Verbandes, Henry Schiffer, dessen unermüdlichem Engagement es zu verdanken ist, dass die Europameisterschaften in die Stadt Brandenburg gelangten, weiß allerdings, dass er sich auf solche Leute wie Michael Kenzler und Klaus Preuß in jeder Hinsicht verlassen kann.

 

Der knapp 50-jährige Kenzler kam im dritten Lebensjahr von Pritzwalk nach Brandenburg an der Havel und begann 1971 mit dem Paddeln in der hiesigen BSG Stahl. Nach Schule, Wehrdienst und Lehrabschluss ist er nunmehr bereits 28 Jahre im Stahlwerk als Ofenbauer tätig. Seit 1995, als seinem Verein WSV Stahl Beetzsee die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport übertragen wurde, hat er sich für die Organisation von Regatten zur Verfügung gestellt. Im ersten Jahr war er mit der Vorbereitung und Sicherstellung des Zeltplatzes für die Teilnehmer betraut.

 

Von Jahr zu Jahr wuchsen mit der Vielfältigkeit der übertragenen Aufgaben auch das Interesse und die Freude an der ehrenamtlichen Tätigkeit auf der Regattastrecke des Beetzsees. Besonders seiner Zuverlässigkeit und den bei Ausrichtung der Ostdeutschen Meisterschaften und Großen Brandenburger Regatten gesammelten wertvollen Erfahrungen war es zu verdanken, dass er bereits 2001 in den Org.-Stab zur Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften berufen wurde. Auch bei der im Jahre 2005 auf dem Beetzsee ausgetragenen Ruder-WM war Michael Kenzler in den Org.-Stab eingebunden. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse konnte er bereits als Hauptverantwortlicher für die Vorbereitung der im nachfolgenden Jahr in Brandenburg an der Havel veranstalteten Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in die Tat umsetzen.

 

Als Vorsitzender des 2006 aufgrund seiner Initiative gegründeten „Regattateams Brandenburg Beetzsee e.V.“ ist es ihm gelungen, die Vorbereitung und Sicherstellung von wassersportlichen Großveranstaltungen unter Einbeziehung ehrenamtlicher Kräfte aus anderen Vereinen noch effizienter zu gestalten. Den erstmals 2008 auf dem Beetzsee veranstalteten internationalen Jugendcup und den im gleichen Jahr ausgerichteten Weltcup im Kanu-Marathonsport betrachtete Michael Kenzler zu Recht als gelungene Generalprobe für die diesjährigen Europameisterschaften. Als Beobachter bei den Kanu-Weltmeisterschaften 2007 sowie den Europameisterschaften 2007 und 2008 verschaffte er sich zudem einen weiteren Einblick in organisationstechnische Fragen, die ihm als Mitarbeiter im Org.-Komitee und Org.-Stab bei der Vorbereitung der kontinentalen Meisterschaften 2009 zugute kommen sollen. „Die Arbeit bei der Organisation von Kanuregatten hat mir durch das Kennen lernen vieler unterschiedlicher Menschen und die Zufriedenheit der Aktiven, Trainer und Betreuer mit den von uns geschaffenen Bedingungen zur reibungslosen Durchführung der Veranstaltungen bisher viel Freude bereitet“ antwortet Michael Kenzler auf die Frage, wie er den immensen Zeitaufwand für den Kanusport in Übereinklang mit Beruf und Familie bringen kann. Andererseits leistet auch sein erwachsener Sohn Mathias einen beträchtlichen Teil ehrenamtlicher Arbeit im Verein.

 

Ähnlich engagiert wie Michael Kenzler betätigt sich der 48-jährige Schlosser im Brandenburger Stahlwerk, Klaus Preuß, ehrenamtlich für den Sport. In der Nähe von Chemnitz geboren, gelangte er 1979 aufgrund seines Wehrdienstes in seine jetzige Heimatstadt. Hier lernte er auch seine spätere Ehefrau kennen und kam erst über seine Tochter Anne Mitte der 90.er Jahre zum Kanusport. Er legte seinen Trainerschein ab und war einige Jahre bei der WSV Stahl Beetzsee als Trainer für den Nachwuchs eingebunden. Als Mitbegründer des Regattateams Brandenburg Beetzsee war er seitdem in alle operativen Aufgaben bei der Vorbereitung und Sicherstellung der in Brandenburg an der Havel stattfindenden Regatten eingebunden. Bei den diesjährigen Europameisterschaften ist er vor allem für logistische Fragen verantwortlich. So unter anderem für die Unterbringung der Aktiven, Betreuer und Offiziellen sowie die gesamte Verpflegungssicherstellung. Für die zahlreich geopferte Freizeit im Interesse des Kanusports findet er bei seiner Frau weitestgehend Verständnis, denn auch sie ist bei allen Veranstaltungen bei der Betreuung des Org.-Stabes und der Gäste stets mit viel Fleiß, Interesse und Engagement dabei.

Autor: Günter Welke

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